Grundschule Wolkenstein: Sanierung verzögert sich weiter - Pankow braucht endlich Klarheit
Die Sanierung der Grundschule Wolkenstein kommt nur langsam voran. Den aktuellen Stand habe ich beim Senat im Mai 2026 erfragt: Denn ursprünglich sollte die Grundinstandsetzung des Innengebäudes bereits ab Mitte 2019 beginnen. Weil sich die Auslagerung der Schulgemeinschaft in die Schuldrehscheibe Eschengraben bis Mitte 2023 verzögerte, musste der Start der Sanierung verschoben werden.
Inzwischen ist die Schadstoffbefreiung abgeschlossen und vorbereitende Maßnahmen sind durchgeführt. Die reine Bauzeit war ursprünglich für 18 bis 24 Montaten vorgesehen. Nach dem aktuellen Bauablaufplan soll die Sanierung nun erste Ende 2027 abgeschlossen sein. Erst nach der bauaufsichtlichen Nutzungsfreigabe kann die Schulgemeinschaft zurückkehren. Der Bezirk weist zudem darauf hin, dass sich durch die Verzögerungen die Gesamtkosten der Maßnahme erhöht haben.Die Folgen reichen über die Grundschule hinaus: Weil die Schulgemeinschaft weiterhin in der Schuldrehscheibe Eschengraben untergebracht ist, kann der Standort nicht wie ursprünglich vorgesehen für andere Schulen genutzt werden. Der weitere Belegungsplan befindet sich weiterhin in Abstimmung, teilte der Senat auf die Anfrage mit.
Wie der Standort der Grundschule Wolkenstein gemeinsam mit dem Rosa-Luxemburg-Gymnasium zusammen gedacht werden kann – etwa bei der Flächennutzung oder der Schulwegsicherheit konnte aus personelle Kapazitäten nicht beantwortet werden.
Für die Schulgemeinschaft bedeutet die Verzögerung weiterhin Warten. Dabei sind in meinen Augen bei der Sanierung der Grundschule Wolkenstein eine transparente und verlässliche Planung und eine zügige Umsetzung dringend notwendig.