Der Wasserturm in Heinersdorf – endlich ein Ort für Alle in Heinersdorf
Vielen ist der Wasserturm in Heinersdorf ein Begriff, denn als weithin sichtbares Wahrzeichen markiert er den Übergang von den Innenstadtbezirken in die aufgelockerte Struktur der Stadtrandgebiete.
Dem Wasserturm Heinersdorf kommt und kam auch in der Vergangenheit dadurch immer eine herausgehobene Stellung zu. Als bedeutendes Industriedenkmal stand er für eine Zeit des Aufbruchs und galt als ambitioniertes Bauvorhaben. Auch heute ist der Turm etwas Besonderes. Denn obwohl er seit vielen Jahrzehnten verfällt, ist er ein Wahrzeichen Heinersdorfs und bildet auch für die bald neu entstehenden Stadtteile wie den Blankenburger Süden einen wichtigen Orientierungspunkt. Er ist zu einem identitätsstiftenden Merkmal für die gesamte Gegend geworden.
Es bleibt zu wünschen, dass der Rückkauf des Wasserturms und damit eine Weiterentwicklung des Wasserturms zeitnah möglich werden wird. Dafür setze ich mich weiterhin ein.
Für sinnvoll halte ich nach wie vor, auch durch die Nähe zur Grundschule in Heinersdorf, die Entwicklung eines Bildungscampus. Dort könnten Kita, Schule und Jugendfreizeiteinrichtung an einem Ort gebündelt werden, um Übergänge zu erleichtern.
Ich setze mich daher für eine bauliche Integration des Wasserturms in den Campus der Grundschule am Wasserturm und eine Nutzung der unteren Geschosse als Bildungsort ein. Außerdem muss eine intelligente und zweckmäßige Nutzung der oberen Etagen identifiziert werden. Dabei muss die Rolle des Wasserturms als „Landmarke“ und städtebauliches Denkmal mit Strahlkraft angemessen berücksichtigt werden.