Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) – Beteiligungsformate gestartet

Pankow-Süd bekommt Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm „Nachhaltige Erneuerung“, finanziert über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Wie schon berichtet, hatte sich Pankows grüner Stadtrat Cornelius Bechtler dafür eingesetzt, dass Pankow-Süd Teil der Förderkulisse wird.

Bevor es in die Umsetzungsphase gehen kann, wird dazu seit März 2026 und noch bis Februar 2027 ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet. Ausgangspunkt bildet eine Gebietsanalyse sowie die Entwicklung eines Gesamtkonzepts für die Entwicklung des Gebietes Pankow-Süd.
Das ISEK soll für jedes der Quartiere benennen, für welche Ziele und mit welchen Projekten die Mittel am besten eingesetzt werden können. Neben einer individuellen Bürger*innenbeteiligung werden auch zivilgesellschaftliche Akteure bei der Erarbeitung von Vorschlägen eingebunden.
Im Anschluss muss das Städtebauliche Konzept auf Bezirks- und Landesebene per Beschluss bestätigt werden. Ab 2027 werden die Mittel abrufbar sein und es kann mit der Planung und ersten Umsetzung der Projekte begonnen werden.

Als Förderfähig gelten Projekte für eine Klimafreundliche Umwandlung der Nachbarschaft und der Infrastruktur vor Ort sowie Projekte, die eine Wohnumfeldverbesserung durch soziale und nachhaltige Infrastruktur ermöglichen.

Seit Mitte Mai ist dazu das Beteiligungsverfahren eröffnet: Bürger*innen sind aufgerufen, sich zu beteiligen, indem sie Bedarfe innerhalb dieses Gebietes benennen und Projektvorschläge einreichen. Die erste Infoveranstaltung fand dazu Mitte Mai auf dem Brennerberg statt. Die nächsten Beteiltigungsmöglichkeiten vor Ort sind:

  • 10. Juni 2026, 16:00 bis 19:00 Uhr, Haupteingang Neumann Forums

  • 30. Juni 2026, 17:30 Uhr bis 20:30 Uhr, Grünes Gebäude der Kurt-Tucholsky-Oberschule (Haus F, Zugang Vinetastraße)

Neben den Vor-Ort-Beteiligungen können Ideen und Bedarfe auch in Form der Online Beteiligung benannt werden. Dies ist noch zum 04. Juli 2026 möglich, die eingereichten Ideen können auch eingesehen werden; bisher wurden bereits 42 Vorschläge benannt.

Die Ergebnisse der Bürger*innenbeteiligung, online wie in Präsenz, werden bis Februar 2027 ausgewertet.
Sollten durch die Vorschläge die finanziellen Mittel aus der Fördersumme nicht ausgeschöpft sein, könnte das Fördergebiet auch noch ausgeweitet werden. Wir bleiben dran und berichten wie es weitergeht.

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