Freie Radfahrt für die Neumannstraße
Freie Radfahrt für die Neumannstraße - ein sicherer Radweg mit Autoschutz kommt, aber wann?
Auf der Neumannstraße soll ein breiterer und sicherer Radweg mit einem Schutz vor Autos kommen. Soviel steht bereits fest. Wie aus einer Antwort des Senats auf eine aktuelle Anfrage meiner Kollegin Oda Hassepaß und mir hervorgeht, lässt dessen Umsetzung jedoch noch länger auf sich warten.
Für die Neumannstraße ist ein breiterer und sicherer Radweg mit Schutz vor dem Autoverkehr geplant. Ursprünglich sahen die Planungen von 2023 einen 2,70 Meter breiten Radfahrstreifen vor, der durch einen 0,50 Meter breiten Klebebordstein vom Kfz-Verkehr getrennt werden sollte. Diese Variante erwies sich jedoch als zu teuer und wirtschaftlich nicht umsetzbar, sodass neu geplant werden musste. Die überarbeiteten Planungen wurden Mitte 2025 abgeschlossen und sollen im Februar 2026 bei der Senatsverwaltung zur Prüfung eingereicht werden.
Die Umsetzung ist abschnittsweise vorgesehen: 2026 sollen der Bereich zwischen Thulestraße und Binzstraße sowie der Knotenpunkt Wisbyer Straße gebaut werden, 2027 folgt der Knotenpunkt Thulestraße/Neumannstraße. Für den nördlich der Binzstraße gelegenen Abschnitt gibt es bislang keine Planungen. Eine mögliche Beschleunigung durch Priorisierung des Projekts durch den Senat wurde bisher nicht genutzt.
Angesichts des hohen Gefährdungspotenzials – insbesondere für die vielen Schulkinder entlang der Neumannstraße – sehen wir den Radweg als dringend notwendig an.
Meine Kollegin Oda Hassepaß, Sprecherin für Verkehrspolitik betont, der sichere Radweg in der Neumannstraße sei längst überfällig. Hunderte Schulkinder seien hier täglich durch den zu schnellen Durchgangsverkehr gefährdet. Der Schutz der Schwächsten müsse oberste Priorität haben. Und an der Neumannstraße ist der Bedarf nach sicheren Schulwegen durch die vielen anliegenden Schulen besonders dringlich.
Für mich ist entscheidend, dass die Anwohnenden endlich Klarheit haben, wann sie mit dem sicheren Radweg auf der Neumannstraße rechnen können. Immer wieder geistern neue Termine für den Baustart durch den Kiez, die dann doch nicht eingehalten werden. Außerdem fehlen Informationen zur konkreten Ausgestaltung des Radwegs und zur möglichen Verlagerung der Parkplätze.